Radfahren nach Knotenpunkten

- ein Beitrag von IGV-Vereinsmitglied Matthias Dumpf -

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Auch dieser Herbst wird wieder viele Tage mit optimalem Radfahr-Wetter bringen. Die Radtouren in die näheren Umgebungen sind den meisten wohl gut bekannt, aber vielleicht auf die Dauer etwas eintönig.

Nicht jeder besitzt ein Smartphone mit Navigation oder ein GPS-Gerät, und bei Fahrten in unbekanntes Gebiet besteht dann leicht die Gefahr, dass man ganz schön suchen muss, bis man sein Wunschziel bzw. sein Zuhause wiederfindet. Aber da gibt es eine – wie ich meine – geniale Erfindung aus den Niederlanden: das Fahren nach Knotenpunkten. Diese Möglichkeit besteht seit einiger Zeit auch in den Kreisen Viersen, Heinsberg und Kleve – HIER ein Beispiel.

radfahren-neu-2Man muss also nur Zuhause an Hand der Knotenpunktkarte die Zahlen, die zum gewünschten Ziel führen, notieren und kann losradeln. Unterwegs wird man mit einer guten Ausschilderung, weißen Zahlen auf rotem Grund (in den Niederlanden grüne Zahlen auf weißem Grund) geleitet. Zwischen den Knotenpunkten wird man mit Hilfe von roten Pfeilen auf weißen Schildern geleitet. So kann man sehr einfach eine individuelle Radtour zusammenstellen und problemlos finden!

radfahren-neu-3Zwischen den Knotenpunkten in der Karte werden die Kilometerzahlen angegeben – so kann man auch die benötigte Zeit für eine Tour gut abschätzen. Das einzige, was man hierzu benötigt, sind Radwanderkarten mit Knotenpunkt-Angaben. Diese Karten bekommt man in allen Tourist-Informationen der Umgebung (z.B. in Brüggen), oder man kann diese auch im Internet für 7,95 € / Stück – siehe HIER.

Viel Vergnügen bei Ihrer nächsten Tour „Radeln nach Zahlen“!

Matthias Dumpf

© Fotos und Text Matthias Dumpf
 

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